Ohne mich läuft nichts!


Pierres Helm berichtet von der Skifahrt der Karl-Simrock-Schule


Es  ist  Freitag  Abend  der  9.Januar  als  mich  mein  Besitzer  Pierre  aus  meiner Schrankecke befreit. Morgen geht es endlich wieder los. Nach einem Jahr Pause werde ich wieder in den riesigen Koffer gepackt. Jetzt muss ich nur noch die 12 stündige Busfahrt über mich ergehen lassen. Um mich herum liegen die Koffer und Taschen von weiteren 35 Schülern und Betreuern.



Nach  nur  einer  Nacht  in  meinem  neuen  Zuhause,  der  Pension  Rotbach  in  St. Johann Gisse, geht es endlich los. Pierre holt mich aus seiner Tasche und setzt mich  auf.  Zunächst  müssen  wir  noch  an  der  Skibushaltestelle  vorbei  zum Skiverleih, aber das kenne ich ja noch vom letzten Jahr. Dann ist es nach einer 10  minütigen  Busfahrt  soweit:  Bei  klar  blauem  Himmel  sause  ich  die  herrlich weiße Piste  hinunter.  Die  Besitzer der  anderen  Koffer  und  Sporttaschen  sind ebenfalls unterwegs und alle tragen einen Helm. Bei so viele Freunden kann ich mich ja nur wohlfühlen.

Zum Mittagessen geht es mit der 8er Gondel hinauf zum Speikboden. Nach einer einstündigen Erholungspause genießen wir die roten und blauen Abfahrten noch bis in den Nachmittag hinein, ehe wir diesen ersten Skitag mit einer Talabfahrt krönen.  Der  Wind  saust  an  mir  vorbei  und  ich  sehe  unterwegs  verschneite Wälder und Felder sowie schneebedeckte Häuser. Pierre hat nach einem Jahr Pause nichts verlernt ( im Gegenteil) und bringt mich sicher ins Tal hinunter.

Abends genieße ich dann meine Ruhe, wenn die Skifahrer im Gemeinschaftsraum essen  oder  Spiele  machen.  Ab  22.30  Uhr  fallen  dann alle  in  ihre  Betten  und schlafen tief und fest, damit sie am nächsten Tag wieder fit sind.

Wie  jedes  Jahr  gehen  die  fünf  Skitage  viel  zu  schnell  vorbei.  Nach  drei Sonnentagen spürte ich an den letzten beiden Tagen sogar weiche Schneeflocken auf mich fallen. Erneut machten wir den Umweg über den Skiverleih und damit ist klar, heute Abend geht es wieder ab in den Koffer. Im Anschluss an die lange Rückfahrt mit dem Bus holte mich Pierre wieder aus seinem Koffer und legte mich in meine Schrankecke zurück.

Nun  muss  ich  wieder  ein  Jahr  warten  bis  ich  den  eisigen  Fahrtwind  und  die herrliche Aussicht genießen kann!

Ski heil, wünscht euch Pierres Helm!

 

 

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